Alle 15 Artikel zur Ausstellung Kienholz

"Kienholz. Die Zeichen der Zeit" in Basel, Foto: SCHIRN Kunsthalle

Kolumne

YES – Kienholz in Basel

Kuratorin Martina Weinhart besuchte die Eröffnung der Ausstellung „Kienholz. Die Zeichen der Zeit“, die nach der SCHIRN nun im Tinguely Museum in Basel zu sehen ist.

Ed Kienholz 1982 bei den Abbauarbeiten der Jesus Corner, Foto: Nancy Reddin Kienholz

Kontext

In der Tradition des Ready-made

Auf den ersten Blick fügt sich „The Jesus Corner“ perfekt ins Kienholzsche Gesamtwerk ein. Doch das Werk entspringt geradewegs der harten Realität außerhalb von Atelier und Museum und hat eine ganz eigene Geschichte.

Ed Kienholz in seinem Werk "The Eleventh Hour Final", 1968, Foto: Cyril Maitland

Kontext

Seine Themen kommen nicht in die Jahre

Ed und Nancy Kienholz behandeln in ihren Werken große Themen mitten aus dem politischen und gesellschaftlichen Alltag. Für welche Themen würde sich das Künstlerpaar wohl heute entscheiden?

Ed Kienholz, The Commercial #2, Die Zeichen der Zeit, Ausstellungsansicht (Ausschnitt) © Schirn Kunsthalle Frankfurt, Foto: Norbert Miguletz

Kontext

Die Macht der Medien

Ein in Beton gegossener Fernseher zeigt Todesopfer des Vietnamkrieges, ein Volksempfänger spielt den „Walkürenritt“ Richard Wagners.  Kienholz‘ Œuvre versinnbildlicht, wie Medien seit ihrer massenhaften Verbreitung Macht ausüben.

Edward Kienholz & Nancy Reddin Kienholz Claude Nigger Claude (Detail), 1988, Installationsansicht, Collection Magasin 3 Stockholm Konsthall © Kienholz, Foto: Anna Kleberg

Kontext

Black Skin, White Masks

Wie kein anderer kritisierte Ed Kienholz den Rassismus in den USA in seinen Arbeiten. Zwei dieser Tableaux sind in der aktuellen Schirn-Retrospektive vertreten, die dritte sorgt in Los Angeles dieser Tage für Furore.

Edward Kienholz, Portrait des Künstlers (Ausschnitt), 1979 Bei der Arbeit an The Rhinestone Beaver Peep Show Triptych, Courtesy of Nancy Reddin Kienholz

Kontext

Eine Galionsfigur der Beat Generation

Als Teil der Beat Generation rechnete Ed Kienholz mit der scheinheiligen amerikanischen Nachkriegsgesellschaft ab – und machte Hoffnung auf eine bessere Welt.

Dr. Hans-Werner Schmidt, Foto: PUNCTUM/Alexander Schmidt

Einblick

Sehen, Hören, Riechen

Hans-Werner Schmidt, Direktor des Museums der bildenden Künste Leipzig, führt durch die Kienholz-Ausstellung. Ein Interview.

Edward Kienholz & Nancy Reddin Kienholz, Portrait der Künstler (Ausschnitt), 1981, Courtesy of Nancy Reddin Kienholz

Interview

Man versteht nur, was man weiß

Warnhinweise, Stacheldrahtzäune und Maschinengewehre – Nancy Reddin Kienholz im Interview über Berlin, Kaviar zum Frühstück und den Fall der Mauer.

Daniel, Sarah und Philipp in der Ausstellung "Kienholz. Die Zeichen der Zeit", Foto: Sylvia Meilin Weber

Vox Pops

„Sozialkritisch und mutig"

Die Geschwister Daniel (23, links), Sarah (20) und Philipp Friedrich (19) sind nach Frankfurt gekommen, um den Geburtstag ihres Vaters zu feiern – und um die SCHIRN-Ausstellung „Kienholz. Die Zeichen der Zeit“ anzuschauen. Über Ihre Eindrücke haben sie mit uns gesprochen.

Edward Kienholz, The State Hospital, Concept Tableau (Detail), 1964, Moderna Museet, Stockholm

Kontext

Kunst im Kopf

Zwölf Bronzeplaketten mit Titeln wie „The God Box“ oder „The Black Leather Chair“ und dazugehörige Texte fordern in der Schirn die Vorstellungskraft der Besucher heraus. Hinter den Concept Tableaux von Ed Kienholz stecken spannende Ideen und eine die Kunstwelt bewegende Frage.

Besucher in der Ausstellung „Kienholz. Die Zeichen der Zeit“, Foto: Martin Joppen

Einblick

„Eine der großartigsten Ausstellungen weltweit!"

Die Eröffnung der Ausstellung „Kienholz. Zeichen der Zeit“ war ein voller Erfolg und ein Beweis für das große Interesse an den Werken und Themen der Arbeiten des Künstlerpaars Ed Kienholz und Nancy Reddin Kienholz. Die Künstlerin war anwesend und rührte die weit gereisten Besucher mit ihrer Rede.

Die Billy Bar im Hause Kienholz, Foto: SCHIRN Kunsthalle

Kontext

Idaho – das Kienholz'sche Studio. Ein Besuch

In Hope im US-Bundesstaat Idaho steht das Kienholz’sche Sommerhaus. In dieser tiefsten Provinz hat das Künstlerpaar Kienholz zwanzig Jahre gelebt und gemeinsam seine Werke geschaffen. Wir haben die Witwe von Ed Kienholz besucht.

Daryl Witcraft, Foto: SCHIRN Kunsthalle

Interview

„Ich bin nur der Typ mit dem Gabelstapler“

In der SCHIRN stehen 50 Holzkisten, groß wie Autos, gefüllt mit den Werken von Ed und Nancy Reddin Kienholz. Daryl Witcraft verschickt und installiert diese riesigen Arbeiten. Wir haben mit ihm über seinen einzigartigen Job gesprochen.

Edward Kienholz & Nancy Reddin Kienholz, My Country? Tis of Thee, 1991, (Ausschnitt), Collection of the artist, Courtesy of L.A. Louver, Venice, CA © Kienholz Foto: © Kienholz, Courtesy of L.A. Louver, Venice, CA

Kontext

KIENHOLZ - DIE ZEICHEN DER ZEIT

Die SCHIRN Kunsthalle zeigt vom 22. Oktober 2011 – 29. Januar 2012 eine groß angelegte Ausstellung von Edward Kienholz und Nancy Reddin Kienholz.

Kienholz Ozymandias Parade Artikelbild

Kontext

Monumental, opulent, sarkastisch

In der „Ozymandias Parade“ von Ed und Nancy Kienholz schlägt sich die politische Stimmung im Land nieder. Die Frage ist so umfassend wie einfach: Sind Sie mit Ihrer Regierung zufrieden?

http://www.schirn-magazin.de/ausstellungen/kienholz/

1