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Blick auf Manhattan vom Rockefeller Center, Foto: jerryfergusonphotography, Wikimedia, cc-by-2.0.

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Ein Frankfurter in New York

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Willem de Kooning in der Ausstellung 'Letzte Bilder. Von Manet bis Kippenberger', Ausstellungsansicht, Schirn Kunsthalle Frankfurt 2013, Foto: Norbert Miguletz

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Willem de Kooning, der Widerspenstige

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Bernhard Schreiner, Dissection [Filmstill, Detail], 2005, DVD-Video, 5'50 min, Copyright the artist

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Double Feature: Bernhard Schreiner

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Picabia in seinem Haus in Tremblay-sur-Mauldre,  Wikimedia: This image is in the public domain because its copyright has expired, © Bibl. Litt. Jacques Doucet

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Francis Picabia: Die Welt ist rund

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Savages im ZOOM

Svages, Silence Yourself, Mai 2013

Die Band der Stunde: Savages geben im Zoom eines ihrer wenigen Deutschland-Konzerte.

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EDGAR LECIEJEWSKI: FOTOTAGEBUCH

Edgar Leciejewski auf dem SCHIRN MAG, Abbildung: Edgar Leciejewski, Corruscation [Ausschnitt], 2012, Copyright the artist

Mit einem Foto aus seinem Alltag bietet der Künstler Edgar Leciejewski im Rahmen der Ausstellung „Privat“ jeden Tag einen ungefilterten Einblick in sein Leben.

 

Die Digitalfotografie hat unseren Umgang mit dem Medium Fotografie in hohem Maße verändert. Im Zusammenspiel der Möglichkeiten, die das Internet für die Verbreitung von Fotos bietet, werden digitale Fotos heute nicht mehr in erster Linie für den privaten Gebrauch gemacht. Das Internet bietet uns eine unüberschaubare Fülle an Bildern, die unsere Mitmenschen, Fremde und Freunde gleichermaßen, in jeder erdenklichen Situation abbilden. Dabei tritt die Ästhetik – in der analogen Fotografie noch von primärer Bedeutung – immer stärker hinter das bloße Motiv zurück. Der Fotokünstler Edgar Leciejewski zeigt mit seiner Serie „NYC Ghosts & Flowers“, zu sehen in der Ausstellung „Privat“, wie sich mit digitaler Fototechnik und dem Service „Street View“ von Google Maps Bilder aus dem Internet in vollkommen neuen Zusammenhängen entdecken lassen.

Edgar Leciejewski präsentiert im Rahmen der Ausstellung „Privat“ ein speziell für das Online-Magazin der SCHIRN konzipiertes Kunstprojekt. Unter dem Titel „Das Beste des Jahres“ wird er öffentlich Tagebuch führen, indem er über einen Zeitraum von 18 Tagen (31. Oktober bis 17. November 2012) jeden Tag ein Foto aus seinem Alltag präsentiert. Jedes Bild wird von einem Text begleitet, der während des Fernsehens transkribiert wurde und sich schließlich bildübergreifend zu einem Ganzen fügt.

Bildergalerie, zur Vollbild-Ansicht bitte klicken:

  • Besuchen wir das Schloss mit dem König. Gehen wir majestätisch. (Frankfurt, 31. Oktober 2012)
  • Könige von Heute und Gestern. Mutige und waghalsige Darsteller. Mitleid mit den Gerechten! (Leipzig, 1. November 2012)
  • BERLIN Ich will hier heute noch Köpfe rollen sehen. Irgend so‘n Finanztransaktionsschwein, das wird heute Nacht noch dran glauben. Totgetreten endlich zur Verantwortung gezogen. (Leipzig, 2. November 2012)
  • PROTECT ME Ich versuche letztendlich herauszufinden wie ich diese Gesellschaft in der ich lebe beschreiben kann, oder wie ich mich dazu verhalten kann. (Leipzig, 3. November 2012)
  • Was machen die Mächtigen, was sind eigentlich die mächtigen Strömungen gerade bei uns? In welche Richtung bewegt sich unser politisches System. Und natürlich auch, was es mit mir und meinem Leben macht oder wie es sich da verankert. (Leipzig, 4. November 2012)
  • MONTPELLIER Hau ab! Verpiss dich, Blödmann! Spreiz die Beine. (Leipzig, 5. November 2012)
  • TOUT VA BIEN Alles OK? Nein, denn wir befinden uns heute in einer autoritären Republik. (Leipzig, 6. November 2012)
  • In der jede Woche neue Gesetze durchgeboxt werden. Alles was sich heute abspielt, d.h. das systematische Gemetzel der sozialen Bindungen erschüttert mich sehr. (Leipzig, 7. November 2012)
  • AVINGNON Heute ist man nicht mehr König, wenn man nicht alle sozialen Schichten vereinigt. (Leipzig, 8. November 2012)
  • Man muss das Resultat von allen werden, so wie man ein Milk-Shake macht: Die Wünsche jeder Klasse werden zu einem Bananen-Erdbeersaft zerdrückt und damit hat man eine allgemeine Regierungstheorie für alle. Das will man machen! (Leipzig, 9. November 2012)
  • UN NID POUR QUOI FAIRE Politik machen bedeutet leise zu sagen, was die Leute denken. (Leipzig, 10. November 2012)
  • EN ATENDANT THIS IS HOW YOU WILL DISAPPEAR Du bist das, und Du musst so sein, und Du so. Warum? Man kann doch das sein, was man ist oder nicht, oder wie man sich fühlt. (Panitzsch, 11. November 2012)
  • LONDON Wenn ich sage, dass ich ein Tänzer bin werde ich immer gefragt: Wie ist das Möglich? Dann antworte ich: Schaut Euch doch die Vorstellung an. Dann wisst Ihr Bescheid. (Leipzig, 12. November 2012)
  • Es ist kaum zu glauben wie sich der menschliche Körper anpasst. Dieses mechanische Ding da ist ein Teil meines Körpers. Es kann sich verändern, es kann kaputt gehen, zu fest oder zu locker sitzen und doch ist es für mich ganz natürlich geworden. Ich bin daran gewöhnt. (Leipzig, 13. November 2012)
  • PARIS Körper und Gesichter sind das Material mit dem ich jeden Tag arbeite. Es ist etwas durch und durch körperliches was zu meinem Beruf gehört und was mit meinem Beruf identisch ist. (Leipzig, 14. November 2012)
  • Ich bin ein Hund. (Leipzig, 15. November 2012)
  • Auch ich bin ein Hund! (Leipzig, 16. November 2012)
  • Ich bin ein Hund! Wir sollten uns ausziehen und uns vergnügen. (Leipzig, 17. November 2012)
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