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Ad Reinhardt in 'Letzte Bilder. Von Manet bis Kippenberger', Ausstellungsansicht, © Schirn Kunsthalle Frankfurt 2013, Foto: Norbert Miguletz

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Ad Reinhardt: Das Ende der Malerei

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Kirsten Fabinski und Zuni Fellehner sind das Frankfurter Illustratoren-Duo 'von Zubinski', Foto: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Alexander Jürgs, 2013

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Blick auf Manhattan vom Rockefeller Center, Foto: jerryfergusonphotography, Wikimedia, cc-by-2.0.

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Willem de Kooning in der Ausstellung 'Letzte Bilder. Von Manet bis Kippenberger', Ausstellungsansicht, Schirn Kunsthalle Frankfurt 2013, Foto: Norbert Miguletz

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Willem de Kooning, der Widerspenstige

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Nippon Connection

The Kirishima Thing, R: Daihachi YOSHIDA, Japan 2012, 103 Min., OmeU, Copyright: 'The Kirishima Thing', © 2012 'Kirishima' Film Club © Ryo Asai / SHUEISHA

Vom 4. bis 9. Juni zeigt das Filmfestival „Nippon Connection“ die neuesten Filmproduktionen aus Japan und bietet ein überbordendes Rahmenprogramm.

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BLOGPARADE: PRIVATSPHÄRE – FLUCH ODER SEGEN?

Ai Weiwei, 258 Fake, 2011 (Ausschnitt), Neubearbeitung der Ausstellung „Ai Weiwei – Interlacing“, Edition von 12.7677 Digitalfotos (2003-2011) auf 12 Monitoren, variable Installationsmaße, Courtesy the artist and Galerie Urs Meile, Beijing-Lucerne

Aufruf zur Blogparade: Das SCHIRN MAGAZIN fragt im Rahmen der Ausstellung „Privat“ nach den Vor- und Nachteilen des im Wandel begriffenen Privatsphäre-Begriffs unserer Gegenwart.

 

Privatsphäre: Ein in unserer Zeit viel diskutierter Begriff. Dabei scheint er schon längst überholt und von der „Post-Privacy“ abgelöst worden zu sein. Wir bewegen uns ganz natürlich in sozialen Netzwerken, in denen wir unseren Beziehungsstatus, unsere Urlaubsfotos und unser Lieblingskochrezept freizügig mit jedem Menschen teilen. Ist also Privatsphäre mittlerweile nur noch eine Einstellung unseres Facebook-Profils?

Beschreibung überspringen, direkt zu den Blogbeiträgen

Der gewandelte Umgang mit unseren persönlichsten und intimsten Informationen ist auch an der zeitgenössischen Kunst nicht spurenlos vorübergegangen, wie sich in der Ausstellung „Privat“ eindrücklich nachvollziehen lässt. Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet der Bereich „Post-Privacy“, in dem die aktuellsten Positionen zum Thema präsentiert werden. Der britische Künstler Mark Wallinger etwa zeigt in seiner Installation „The Unconscious“ Handyfotos von schlafenden Menschen, die er im Internet gefunden hat. Der US-amerikanische Künstler Evan Baden parodiert eine heute omnipräsente Selbstinszenierung mit seinen detailliert nachgestellten Fotografien. Allerdings hat die digitale Selbstdarstellung und Enthüllung auch politische Seiten: Der chinesische Künstler Ai Weiwei betreibt einen Blog, auf dem er vordergründig sein Leben und Arbeiten öffentlich macht – bei genauer Betrachtung aber deckt er damit auch gravierende Probleme seines Heimatlandes China auf.

Mark Wallinger, The Unconscious (O), 2010, Teil der Installation "The Unconscious", 2010, Courtesy carlier | gebauer and the artist, © DACS London

Welchen Stellenwert besitzt also Privatsphäre in der heutigen Zeit? Während man noch vor einem Jahrzehnt sorgfältig darauf achtete, nicht zu viel von sich preiszugeben, scheint inzwischen die umgekehrte Prämisse zu gelten. Wer nichts von sich preisgibt, sich nicht präsentiert, wird im sozialen und digitalen Leben nicht wahrgenommen. Je lauter und greller der öffentliche Auftritt, umso größer die Chancen, über die traditionellen Grenzen der Privatsphäre hinaus Geltung und Bestätigung zu erlangen.

Doch entspricht die Post-Privacy wirklich unseren individuellen Vorstellungen? Wo verläuft die Grenze unserer Privatsphäre? Veröffentlichen wir unseren ersten Kuss als Foto auf Facebook? Beschleicht uns nicht die Sorge, dass der zukünftige Arbeitgeber unangemessene Informationen im Internet über uns entdeckt? Was sind die Vor- und die Nachteile, wenn internationale Großkonzerne unser Leben auf Schritt und Tritt verfolgen können? Gilt der Begriff der Post-Privacy nur in der virtuellen Welt, oder verhalten wir uns auch in der Realität anders als noch vor zehn Jahren?

Evan Baden, Emily, 2010, Aus der Serie "Technically Intimate", 2010, © Evan Baden

Mit diesen orientierenden Fragestellungen möchten wir Anregungen geben, Euch ganz persönlich mit dem Thema der Privatsphäre und der Post-Privacy in ihren unterschiedlichen Facetten auseinanderzusetzen. Wir möchten herzlich dazu einladen, Euch an der Blogparade mit eigenen Beiträgen zu beteiligen. Die Blogparade soll ein Panorama der unterschiedlichsten Meinungen zu Privatsphäre zusammentragen, die nicht zwingend im Zusammenhang mit Kunst stehen müssen, sondern auch ganz andere Bereiche Eures Alltags beleuchten können. Informationen zu einzelnen künstlerischen Positionen zum Thema Privatsphäre findet Ihr hier auf dem SCHIRN MAG, Bilder zur Illustration findet Ihr im Downloadbereich der Presse.

Eure Beiträge werden auf dieser Seite des SCHIRN MAGAZINS gesammelt und verlinkt, zudem werden wir über unsere Social Media-Kanäle auf die Aktion und einzelne Beiträge hinweisen. Bitte nutzt die Kommentarfunktion des Magazins, um uns den Link zu Eurem Beitrag zuzusenden oder schickt den Link zu Eurem Beitrag per E-Mail an magazin@schirn.de. Bitte vermerkt gerne auch im Rahmen Eures Artikels die Teilnahme an der Blogparade, indem Ihr bei Euch auf diesen Artikel verlinkt. Der Hashtag der Blogparade lautet #PRIVATSPHÄRE. Die Blogparade endet am 27. Januar 2012.

Fabian Famulok

TEILNEHMER DER BLOGPARADE #PRIVATSPHÄRE:

● Ji schreibt auf dem Blog Gut Way über Ihre Eindrücke und Gedanken zur Ausstellung „Privat“

● Auf dem Städel Blog berichtet Almut Pollmer-Schmidt über den Tabubruch bei den Alten Meistern

● Michael auf dem Blog Die Technikwelt Und Ich über Facebook als öffentliches Tagebuch

● Andreas auf dem Blog Safe Address über Datenhandel mit Addresslisten

● Thomas Artur Spallek berichtet auf Vimeo über private Fotos von US-Soldaten

● Katharina auf frisch gebloggt über ihre zwei goldenen Regeln der Privatsphäre

● Jan bloggt auf Cigarettes & Coffee über Privatsphäre in sozialen Netzwerken

● Carmen berichtet auf Nordfriesen Tagebuch, wie sie ihre Privatsphäre im Internet handhabt

● Christina Leitow schreibt in zwei Artikeln auf kulturplaneten über den „öffentlichen Mensch“ und die „Neidspirale

● Judith beschreibt auf frankfurtfashion ihre Beweggründe zu bloggen

● Tabea auf Tabea’s Welt über ihren Eindruck der Ausstellung „Privat“

● Melusine Barby analysiert auf Gleisbauarbeiten den Begriff „Öffentlichkeit“ (Teil 1 / Teil 2)

● Laura schreibt auf NanaKitten über die künstlerische Auseinandersetzung mit Privatsphäre in
der Ausstellung „Privat“

● Jan Stich auf Grün-Stich über den Umgang mit Privatsphäre und Medienkompetenz

● Guido Rohm beschreibt eine „schöne neue Replikantenwelt“ auf seinem Blog Guido Rohms gestammelte Notizen

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5 Kommentare

  1. Christina Leitow, 18.01.2013

    Ich freue mich über den kritischen Diskurs zum Thema #Privatspähre -

    hier habe ich noch einen Lesetipp zum Thema #Privatspähre / facebook:

    Facebook-Verweigerung erlebt Hochkonjunktur
    Einschränkung der Privatsphäre oft Grund für Account-Löschung

    http://www.pressetext.com/news/20130107009

  2. Christina Leitow, 18.01.2013

    #Privatsphäre ist auch das aktuelle Thema eines Wettbewerbs des Bundesministerium der Justiz:

    Mach dich nicht nackig – ein Kreativ-Wettbewerb für Studierende:
    http://www.bmj.de/DE/NichtNackig/nichtnackig_node.html

    “Das Bundesministerium der Justiz führt 2013 einen Studierendenwettbewerb durch. Ziel ist es, Studierende für die Bedeutung der Grundrechte in der digitalen Welt zu sensibilisieren, die das Private konstituieren und schü...  / mehr

  3. Carmen, 18.01.2013

    Ich hab auch mal mitgemacht :
    http://nordfriesen-tagebuch.de/blogparade-privatsphaehre-fluch-oder-segen/
    Lg Carmen

  4. Jan, 21.01.2013

    Ich bin in meinem Beitag auch auf das Thema #Privatspähre eingegangen:

    http://cigarettesandcoffee.de/facebook-mit-neuer-suchfunktion-4/

    Gruß Jan

  5. Ji, 27.01.2013

    Wer bock hat….
    http://gutway.blogspot.de/2013/01/privat.html
    Gruß
    Ji

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